Ausstellung "Fahrzeuge für Gott" in Köln eröffnet

06.04.2011 | München
Der Leiter der Diözesanstelle Weltkirche-Weltmission im Erzbistum Köln, Dr. Rudolf Solzbacher, hat heute in der Kölner Filiale der Pax-Bank die Wanderausstellung "Fahrzeuge für Gott" eröffnet. Mit dieser Ausstellung gibt KIRCHE IN NOT einen Überblick über die gleichnamige Aktion für die mobile Seelsorge.

Im Jahr 1950 hatte Pater Werenfried van Straaten, der Gründer unseres Hilfswerks, die ersten beiden "Kapellenwagen" eingeweiht - zu kleinen Kirchen umgebaute Autobusse, mit denen die Seelsorge unter den deutschen Heimatvertriebenen aufrechterhalten werden sollte. Insgesamt waren im Laufe der Jahre 35 dieser "fahrenden Kirchen" im Einsatz - jede einzelne vierzehn Meter lang, drei Meter hoch und fünf Tonnen schwer.

Wie Diözesanstellenleiter Solzbacher betonte, sei es das besondere Verdienst Pater Werenfrieds gewesen, dass er die seelsorglichen Nöte seiner Zeit erkannt und tatkräftig Abhilfe geschaffen habe.

In der Tradition der "Kapellenwagen" weitete KIRCHE IN NOT in den 50er- und 60er-Jahren seine motorisierte Unterstützung für die weltweite Seelsorge aus. Priester, Ordensschwestern und Laien in entlegenen Gebieten wurden mit Autos, Booten, Motorrädern, Fahrrädern und manchmal sogar Eseln und Pferd ausgestattet, um ihre pastoralen Aufgaben erfüllen zu können.

Ein Höhepunkt in der über sechzigjährigen Geschichte der "Fahrzeuge für Gott" war zum Beispiel eine siebzig Meter lange "schwimmende Kirche" auf der Wolga, die KIRCHE IN NOT 2004 finanzierte. In Deutschland ist heute auch das "Beichtmobil" unterwegs - ein zum Beichtstuhl umgebauter VW-Bus, in dem katholische Geistliche Seelsorgegespräche anbieten.

Einen Überblick über die vielfältige Geschichte der "Fahrzeuge für Gott" gibt die Wanderausstellung, die noch bis zum 4. Mai 2011 in der Pax-Bank Köln, von-Werth-Straße 25-27, besichtigt werden kann. Die Öffnungszeiten der Filiale sind Montag bis Donnerstag, von 9.00 bis 16.00 Uhr, sowie Freitag von 9.00 bis 14.00 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Quelle: Pressemeldung KIRCHE IN NOT

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