Workshop Folgen wir Flipsi vermittelt Kindern spielerisch richtige Müllentsorgung

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Im Zeitraum von März bis Dezember 2026 erwartet Besucher des Naturparks Steinhuder Meer ein abwechslungsreiches Programm mit über fünfzig Veranstaltungen. Die Naturpark-Scheune Steinhude sowie das Naturpark-Haus Mardorf sind ab Saisonbeginn kostenlos geöffnet. Aktivurlauber können an geführten Nachtwanderungen, Survival-Trainings, Moor-Führungen und Radtouren teilnehmen. Darüber hinaus bieten kreative Workshops und familiengerechte Programmbausteine Gelegenheiten für gemeinschaftliche Erlebnisse. Auf der Landesgartenschau Bad Nenndorf informiert ein Pavillon der Regionen über das Gesamtangebot des Naturparks.

Workshops Wanderungen Exkursionen öffnen neue Einblicke in Naturpark 2026

Naturpark Scheune (Foto: Region Hannover; Claus Kirsch und Christian Stahl)

Naturpark Scheune (Foto: Region Hannover; Claus Kirsch und Christian Stahl)

Am 1. März startet die Saison 2026 im Naturpark Steinhuder Meer mit einem vielfältigen Programm aus mehr als 50 Veranstaltungen bis Dezember. Naturinteressierte erwartet ein Angebot aus Moor- und Waldwanderungen, praxisnahen Workshops sowie fachlich begleiteten Exkursionen. Ab März öffnen die beiden Infozentren – die Naturpark-Scheune in Steinhude und das Naturpark-Haus in Mardorf – mit kostenfreiem Eintritt. Interaktive Module, Schautafeln und digitale Anwendungen erklären die regionalen Ökosysteme anschaulich.

Outdoor-Trainerin Weiglein führt zu zwei ausgedehnten Wanderungen bei Nacht

Im Rahmen eines Outdoor-Specials leitet Brinja Weiglein in den Nächten vom 28. auf den 29. März und vom 19. auf den 20. September zwei 31 Kilometer lange Mission Märsche rund um das Steinhuder Meer. Ziel ist es, navigations- und survivaltechnische Fähigkeiten zu trainieren. Trittsicherheit, körperliche Ausdauer und Erfahrung mit schwierigen Geländebedingungen sind zwingend erforderlich. Zudem müssen Teilnehmer eine funktionierende Stirnlampe, wetterfeste Bekleidung und ein persönliches Erste-Hilfe-Set mitführen. Kommunikationsgerät, Karte, Kompass.

Feuer machen und Pflanzen erkennen: wichtiger Survival-Fokus im Juni

Sonnentau Erlebnisweg Totes Moor (Foto: Region Hannover; Christian Stahl)

Sonnentau Erlebnisweg Totes Moor (Foto: Region Hannover; Christian Stahl)

Im Juni bietet Naturpark-Ranger Hauke Zirfas einen Survival-Kurs an, der auf Überlebenstechniken in der freien Natur abzielt. Die Teilnehmern üben das Entfachen von Feuer ohne Feuerzeug durch Bogenbohrer- oder Funkenstahlmethoden, identifizieren und sammeln essbare Pflanzenarten sicher und stellen aus Brennnesselfasern belastbare Seile her. Zusätzlich vermittelt Zirfas wichtige Tipps zum Verhalten bei unvorhergesehenen Ereignissen. Durch die Kombination aus Theorie und Praxis gewinnen die Teilnehmer ein umfassendes Verständnis für selbstständiges Handeln in abgelegenen Gebieten.

Elke Bohn lädt zu zweistündigen Moorführungen im Totenmoor ein

Von April bis November haben Besucher an jedem letzten Sonntag des Monats am Aussichtsturm Neue Moorhütte Gelegenheit, in der Ranger-Sprechstunde Informationen zu Moorökologie, heimischen Tierarten und Klimaschutz zu erhalten. Ab dem 22. Mai organisiert Umweltpädagogin Elke Bohn monatliche zweistündige Moor-Führungen im Toten Moor. In diesen Exkursionen erläutert sie ausführlich, wie Feuchtgebiete zur CO2-Speicherung beitragen, das regionale Klima regulieren und als wichtiger Rückzugsraum für seltene Tier- und Pflanzenarten dienen.

Teilnehmer stärken Resilienz beim Entdecken und Dokumentieren der Natur

Totes Moor (Foto: Jörg Schneider)

Totes Moor (Foto: Jörg Schneider)

Susanne Kunz, Fachfrau für Resilienztraining, veranstaltet am 2. Mai und 17. September erstmals geführte Natur-Auszeiten, bei denen Teilnehmer anhand von Achtsamkeitsübungen, Atemmeditationen und geführten Waldspaziergängen ihre psychische Widerstandskraft stärken. Im Frühling, Sommer und Herbst – genauer im April, Juni und September – ergänzen drei Nature-Journaling-Workshops mit Dagmar Schmidt und Anja Fischer das Programm. Teilnehmer erstellen dabei persönliche Naturtagebücher mit Texten, Skizzen und botanischen Eindrücken, um bewusste Ruheinseln im Alltag zu integrieren.

Ganzjährig Halbachs Exkursionen fördern Verständnis für Vegetation und Klimaprozesse

Ganzjährig begleitet Ranger Uwe Halbach Exkursionen, bei denen verschiedene Baum- und Straucharten anhand charakteristischer Blatt-, Knospen- und Rindenmerkmale bestimmt werden. Die Teilnehmern lernen, morphologische Besonderheiten sicher zu erkennen und fachgerecht auszuwerten. Zusätzlich erhalten sie fundierte Erläuterungen zur Bedeutung dieser Gewächse für das regionale Klima. Halbach demonstriert, wie Vegetationsbestände den Wasserhaushalt im Boden regulieren und somit wichtigen Beitrag zur Erosionsvermeidung und zum Erhalt der Bodenfruchtbarkeit leisten.

Ehemalige Steinhuder-Meer-Bahnstrecke auf geführter Radtour im Sommer 2026 erleben

Ambitionierte Radfahrer erleben bei geführten Touren die landschaftlichen Highlights rund um das Steinhuder Meer. Am 18. April wird eine Route zu Storchennestern angeboten, während die Fahrten am 23. Juni und 15. September die historische Windmühle Paula sowie die Strecke der ehemaligen Steinhuder-Meer-Bahn erkunden. Eine dritte Ausfahrt am 21. August führt zur Teichwirtschaft Poggenhagen. Rolf Kirchner begleitet die Gruppen mit informativen, detailreichen und praxisnahen Erläuterungen.

Naturillustration lernen: Praktischer Kurs mit anschaulicher Exkursion und Aquarelltechnik

Im März organisiert Waldpädagogin Sina Kruse altersgerechte Bastelaktionen für Kinder im Naturpark. Am 11. März werden Klanghölzer mit verschiedenen Klangkörpern produziert, an Ostersonntag fertigen Teilnehmer Mooshasen und geflochtene Körbe. In den Ferien bieten Tanja Repenning und das Atelier MALfreiRAUM vertiefende Aquarellmalkurse an. Während Exkursionen wählen die Kinder Pflanzen und Landschaftselemente als Motive, halten sie fotografisch oder zeichnerisch fest und setzen sie im Atelier um, kompetent nachhaltig interaktiv partizipativ methodisch reflektiv.

Holger Machulla beantwortet Biberfragen Mardorf am Ostermontag 6. April

Beim Workshop „Folgen wir Flipsi“ am 24. März, der von der Klimaschutzagentur Mittelweser in Kooperation mit dem Naturpark Steinhuder Meer angeboten wird, entdecken Kinder spielerisch, wie Abfall richtig sortiert und verwertet wird. Interaktive Lernstationen, Müllsammelaktionen und kreative Bastelprojekte fördern Umweltschutzbewusstsein und Eigeninitiative. Eine abschließende Reflexionsphase unterstützt das nachhaltige Verständnis. Am Ostermontag, dem 6. April, präsentiert das Naturpark-Haus Mardorf eine Sonderausstellung zum heimischen Biber. Holger Machulla steht für Fragen zu Biologie, Habitat und Schutzstrategie zur Verfügung.

Naturpark-Haus Mardorf öffnet freitags bis sonntags ab März Besucher

Die Naturpark-Scheune in Steinhude öffnet ab dem 1. März mittwochs bis sonntags jeweils um 12 Uhr bis 17 Uhr für Besucher. Kostenfreie interaktive Tafeln vermitteln Informationen zu heimischen Moor- und Waldlebensräumen. Parallel dazu öffnet das Naturpark-Haus Mardorf ab 1. März freitags bis sonntags, ab April täglich außer montags, jeweils von 12 bis 17 Uhr. Dort werden multimediale Ausstellungen gezeigt, die eine Zeitreise durch das Moor illustrieren, sowie Kinofilme über verschiedene Libellenarten.

Entdecken Sie Vielfalt des Naturparks auf Gartenschau Bad Nenndorf

Erstmalig auf der Landesgartenschau Bad Nenndorf präsentiert sich der Naturpark Steinhuder Meer vom 13. bis 19. Juli im Pavillon der Regionen. Dort können Besucherinnen und Besucher in persönlichen Beratungsrunden mit Expertinnen und Experten mehr über das Jahresprogramm erfahren. Vorgestellt werden zahlreiche Outdoor-Aktivitäten und Workshops. Kostenfrei erhältlich sind Informationsmaterialien einschließlich Flyer, Broschüren und Karten. Vor Ort besteht die Möglichkeit, verbindliche Buchungen vorzunehmen oder sich für später stattfindende Veranstaltungen einzutragen, um keine Termine zu verpassen.

Nachtwanderungen unter Sternenhimmel erfordern Fitness und Trittfähigkeit im Dunkeln

Der Naturpark Steinhuder Meer lädt 2026 zu über fünfzig Veranstaltungen ein, darunter Sternenhimmel-Wanderungen, Survival-Trainings mit Ranger, Moorexkursionen zur Vermittlung ökologischer Zusammenhänge und Radtouren zu historischen und naturräumlichen Highlights. Nature-Journaling-Workshops und Aquarell-Malkurse fördern künstlerische Kreativität. Familienfreundliche Bastel- und Ferienprogramme sorgen für altersgerechten Spaß. Kostenfrei zugänglich sind die interaktiven Ausstellungen in der Naturpark-Scheune und im Naturpark-Haus. Ergänzt wird das Programm durch einen Pavillon auf der Landesgartenschau mit Expertengesprächen und Informationsbroschüren.

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