Ökologisch und fit durch den Alltag: das Fahrrad macht es möglich!

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Das Fahrrad wird in urbanen Gebieten immer beliebter. Statt sich stundenlang mit dem Pkw durch verstopfte Innenstädte zu quälen und danach nirgendwo einen Parkplatz zu finden, radelt man mit dem Fahrrad gemütlich am Stau vorbei.

Parkplatzsuche und Baustellen sind kein Problem: Dank Fahrrad

Den Parkplatz vor der Tür gibt es beim Kauf gratis dazu. Baustellen müssen nicht mehr zeitraubend umfahren werden und man kann sich auf zwei Rädern durch praktisch alle urbanen Gebiete schlängeln. Dabei sollte immer Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer genommen werden.

Welche Arten von Fahrrädern immer beliebter werden

Nach wie vor sieht man viele Menschen in ländlichen Gebieten und Städten, die auf dem klassischen Citybike oder einem Hollandrad CO2-neutral ihre Wegstrecken meistern. Eher selten sieht man dazwischen auch Leute auf einem Mountainbike mit seinen breiten Rädern und dem kompakten Rahmen. Auch Rennräder sausen in dezent abgewandelter Form durch den Straßenverkehr, allerdings dann mit den erforderlichen Beleuchtungseinrichtungen für den verkehrssicheren Betrieb.

In der Straßenverkehrszulassungsverordnung (StVZO) ist detailliert geregelt, mit welchen Details ein verkehrstaugliches Fahrrad ausgerüstet sein muss. Dazu zählen Schallzeichen wie die Fahrradklingel, diverse Beleuchtungselemente und Bremsen.

Doch mehr und mehr wandelt sich die Geschwindigkeit der Fahrräder im Straßenverkehr, da E-Bikes mit der Unterstützung eines Elektromotors immer beliebter werden. Gerade berufstätige Menschen genießen die Unterstützung des Motors, um beim nächsten Termin mit einem Kunden nicht vollkommen durchgeschwitzt anzukommen.

Das Fahrrad wird in urbanen Gebieten immer beliebter. ( Foto: Shutterstock-Halfpoint )

Das Fahrrad wird in urbanen Gebieten immer beliebter. ( Foto: Shutterstock-Halfpoint )

Auch Pendler, die ansonsten Strecken ab 5 km lieber mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder einem Auto zurückgelegt haben, nutzen gerne ein E-Bike für den Weg zur Arbeit. Im Rahmen der Verkehrswende und vermutlich auch aus ökologischen Gründen steigen immer mehr Menschen fast vollständig auf das Fahrrad um. Nur leider stößt man dann beim Transport der Kinder, beim Einkaufen oder in anderen Situationen schnell an die Grenzen des Machbaren.

An dieser Stelle kommen Lastenräder zum Einsatz, die mit einer Art Vorbau oder Transportflächen den Fahrradanhänger ersetzen. Auch diese Räder werden häufig mit einem Elektromotor ausgerüstet, um die teilweise sehr schweren Lasten dann auch tatsächlich komfortabel von A nach B zu befördern.

Wer sich für ein neues Fahrrad interessiert, sollte sich einmal von der Gesamtheit des Angebotes inspirieren lassen. Gut sortierte Fahrradhändler können obendrein beratend tätig werden, indem clevere Fragen zur gewünschten Nutzung gestellt werden. Außerdem sollten die Größe der Reifen und des Rahmens zur Körpergröße des Fahrers harmonieren.

Mit oder ohne Elektromotor können diese Räder sportiv oder im Alltag eine Bereicherung sein:

  • Trekkingbikes
  • Citybikes
  • Mountainbikes
  • Crossbikes
  • Rennräder
  • Kompakte Falträder

Da in den letzten Jahren die Nachfrage extrem gestiegen ist hatten es viele Händler mit längeren Wartezeiten zu tun. Gerade wenn es darum geht, ein bestimmtes Wunschmodell zu erhalten, kann das frustrierend sein. Das Radhaus hat dafür eine Lösung: Der online Verfügbarkeitscheck kann sofort für jedes Fahrradmodell anzeigen, in welcher Filiale dieses in welcher Stückzahl verfügbar ist und wie lange die Lieferzeit ist, falls dieses noch überführt werden muss.

Vorsicht Diebstahl!! Eine Diebstahlsicherung sollte das Fahrrad auf jeden Fall haben. ( Foto: Shutterstock-Spic )

Vorsicht Diebstahl!! Eine Diebstahlsicherung sollte das Fahrrad auf jeden Fall haben. ( Foto: Shutterstock-Spic )

Welches Zubehör am Fahrrad nicht fehlen darf

Wer mehr oder weniger viel Geld in ein neues Fahrrad investiert hat, der sollte dies besonders gut vor Diebstahl schützen. Hier gibt es neben den klassischen Bügel- und Faltschlössern sowie den günstigen Spiralschlössern mittlerweile auch robustere Varianten.

Wo man auf dem Land ein Fahrrad noch recht gut auf den Auffahrten seiner Freunde und Bekannten parken kann, ist ein Fahrrad in der Großstadt immer auch der Gefahr des Diebstahls ausgesetzt. Durch Ketten-, Zahlen- und Rahmenschlösser lassen sich Diebe meist abschrecken, wobei sich alle Schlösser mit dem richtigen Werkzeug knacken lassen.

Tipps gegen den Fahrraddiebstahl:

  • Parken an überwachten Orten.
  • Parken in speziellen Fahrradgaragen / Fahrradparkhäusern.
  • Möglichst belebte Orte wählen und immer ein Schloss verwenden.
  • Dunkle Ecken und Seitengassen möglichst vermeiden.

Ein gestohlenes Fahrrad ist ärgerlich und wird in den meisten Fällen trotz Anzeige bei der Polizei auch nicht wieder aufgefunden. Mitversichert ist ein Fahrrad in der Hausratversicherung nur dann, wenn es aus dem Keller oder dem Flur der Wohnung gestohlen wird. Einen Versicherungsschutz für unterwegs muss man separat abschließen. Viele Versicherungen bieten spezielle Fahrradversicherungen an, die zu günstigen Konditionen abgeschlossen werden können.

Neben Schlössern und einer Versicherung ist der Helm auf dem Kopf des Fahrers ein wichtiger Teil des Zubehörs. Als Teilnehmer im Straßenverkehr ist der Radfahrer leider ziemlich schutzlos, da keinerlei Fahrzeughülle oder Schutzkleidung vorhanden ist. Daher sollten Erwachsene nicht nur ihre Kinder zum Tragen eines Fahrradhelms anhalten, sondern sich auch selbst durch den Helm vor schweren Verletzungen schützen.

Als Teilnehmer des Straßenverkehrs geht es ohne  Helm nicht. ( Foto: Shutterstock - MilanMarkovic78 _)

Als Teilnehmer des Straßenverkehrs geht es ohne Helm nicht. ( Foto: Shutterstock – MilanMarkovic78 _)

Deutschlandweit ist für Radfahrer immer noch keine generelle Helmpflicht im Gesetz verankert. Selbst für Kinder ist das Tragen eines Helms nicht vorgeschrieben.

Mit praktischen Rucksäcken oder Packtaschen für den Gepäckträger lässt sich das Fahrrad auch als Lastenesel nutzen. Ein kleiner Einkauf lässt sich in den geräumigen Taschen meist gut unterbringen. Auch Körbe für den Lenker sind eine charmante Lösung, um dort die Handtasche oder ein paar Kleinigkeiten problemlos zu chauffieren. Das Gewicht sollte allerdings nicht zu schwer werden, da ansonsten das Lenken knifflig oder gar gefährlich werden könnte.

Sehen und gesehen werden, das gilt im Straßenverkehr besonders für die schwächeren Teilnehmer. Je mehr Beleuchtung sich am Fahrrad, aber auch an den Taschen oder der Kleidung befindet, desto sicherer wird die Fahrt. Mit Regenkleidung oder einem Poncho sorgen Radler auch bei einem kurzen Schauer dafür, dass sie trocken und mit guter Laune am Ziel ankommen.

Über den Autor

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Marius Beilhammer, Jahrgang 1969, studierte Journalismus in Bamberg. Er schreibt bereits viele Jahre für technische Fachmagazine, außerdem als freier Autor zu verschiedensten Markt- und Businessthemen. Als fränkische Frohnatur findet er bei seiner Arbeit stets die Balance zwischen Leichtigkeit und umfassendem Know-how durch seine ausgeprägte Affinität zur Technik.

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