Nichts für Herren: Elektro Fahrrad nur für Damen!

Viele Frauen bestätigen es: Wer einmal mit einem E-Bike unterwegs war, der ist vom Elektrofahrrad begeistert. Bei E-Fahrrädern für Damen gibt’s einiges zu beachten:

Elektrofahrrad: Viele Pluspunkte für das E-Bike

Ja, wir san mit nem Radel da. Der Umstieg vom Auto auf das Fahrrad findet immer mehr Anhänger und zieht sich durch nahezu alle Altersschichten. Dabei hat das Elektrofahrrad sein bisheriges Image als “Reha-Gerät” mittlerweile abgelegt und spricht mehr und mehr Herren und Damen in jedem Alter an. Sicherlich auch, weil die Vorteile beim Elektrofahrrad auf der Hand liegen: Mit einem Fahrrad, bei dem ein starker Motor für den Antrieb sorgt, kann man längere Distanzen problemlos überwinden und sogar im unebenen und ansteigenden Gelände mühelos unterwegs sein.

Feiner Unterschied: E-Fahrrad oder Pedelec

Allgemein wird der Begriff “Pedelec” als Synonym für das Elektrofahrrad benutzt. Um es allerdings einmal deutlich zu machen, sei hier betont, dass es einen kleinen feinen Unterschied zwischen E-Bike und Pedelec gibt.

Das zeigen die hier dargestellten Punkte:

  • Um ein Pedelec zu bewegen, muss der Fahrer treten. Der Elektro-Motor unterstützt ihn dabei.
  • Pedelec-Fahrräder nehmen die Leistungen, die für den Motor notwendig sind, über einen Akku.
  • Beim Elektrofahrrad oder E-Bike ist das Treten für das Vorankommen nicht unbedingt nötig.
  • Ein Pedelec kann daher als die etwas sportlichere Variante des E-Bikes angesehen werden.
  • Wer es noch sportlicher möchte, etwa für Touren im Gelände, sollte ein E-Trekkingbike wählen.

Was vor allem für Damen ratsam ist, wenn sie sich ein Pedelec oder ein anderes Elektrofahrrad zulegen möchten, das wird hier im Folgenden erklärt:

Das Angebot für Damen, die sich für ein Elektrofahrrad interessieren, ist sehr groß und nimmt ständig zu.

Das Angebot für Damen, die sich für ein Elektrofahrrad interessieren, ist sehr groß und nimmt ständig zu.(#01)

Elektrofahrrad: Einkaufstipps für Damen

Das Angebot für Damen, die sich für ein Elektrofahrrad interessieren, ist sehr groß und nimmt ständig zu. Dabei gibt es mittlerweile fast überall im Handel Möglichkeiten, ein Elektro Modell zu kaufen.

  • Beim Fahrrad-Händler um die Ecke
  • Im regionalen Baumarkt
  • In immer mehr Supermärkten
  • Im Internet im Onlineshop

Von unter Tausend Euro bis 3000 oder 4000 Euro, die Preise für ein E-Bike kennen keine klare Linie und sind sehr unterschiedlich. Genauso ist es jedoch auch bei der Qualität. Wenn Damen, die sich für ein Elektrofahrrad interessieren, daran lange Freude haben möchten, dann sollten sie beim Aussuchen vor allem auf eine gute Qualität achten.

Dazu gelten ein paar Hinweise:

  • Elektrofahrräder unterscheiden sich durch ihre höhere Durchschnittsgeschwindigkeit.
  • Die wichtigsten Elemente sind die elektronischen Bauteile, also der Akku und der Elektro-Motor.
  • Bei Akku und Motor sollten Interessenten daher besonders auf die Stabilität und Sicherheit achten.
  • Durch die Schnelligkeit, die ein Elektrofahrrad erreichen kann, müssen die Bremsen, der Rahmen und das Antriebssystem gut aufeinander abgestimmt sein
  • Vor allem für etwas ältere Damen ist ein so genannter Tiefeinsteiger ratsam, als ein Elektrofahrrad mit einem weit nach unten gezogenen Rahmen, um bequem auf das Fahrrad stiegen zu können.
Elektrofahrräder unterscheiden sich durch ihre höhere Durchschnittsgeschwindigkeit.

Elektrofahrräder unterscheiden sich durch ihre höhere Durchschnittsgeschwindigkeit.(#02)

E-Bike für Damen: Nutzbar für jede Gelegenheit

Außerdem sollten sich gerade Damen, die zukünftig mit dem Elektrofahrrad unterwegs sein wollen, über eines im Klaren sein: Da jede Frau von ihrer Größe, ihrer Kraft und ihrem Fahrverhalten anders ist, sollten der Antrieb bei einem Elektrofahrrad und die technischen Komponenten eines E-Bikes zu genau diesen spezifischen Eigenarten der einzelnen Damen passen.

Schließlich ist es ein Unterschied, ob eine Frau nur manchmal mit ihrem neuen Elektrofahrrad unterwegs sein möchte oder ob sie jeden Tag längere Strecken damit zurücklegen wird. Wer zum Beispiel jeden Tag seinen Weg zur Arbeit mit dem Elektrofahrrad bewältigen möchte, der benötigt natürlich ein E-Bike mit anderen Kriterien für den Akku und den Motor wie etwa ein Gelegenheitsradler.

E-Bike für Damen: Jeder Frau ihr spezielles Modell

Grundsätzlich gibt es viele Gründe, warum eine Frau nicht einfach irgendein Elektrofahrrad nehmen sollte, sondern warum es besser ist, wenn sie ein spezielles E-Bike kauft.

Dazu Folgendes:

  • Je nach der Art des Motors, den das Elektrofahrrad hat, kann die Fahrerin mit dem E-Bike längere Strecken fahren, ohne sich überanstrengen zu müssen.
  • Ein Elektrofahrrad ist sehr praktisch für die Fahrt ins Büro. Damit kommt die Fahrerin entspannt und nicht in einem verschwitztem Zustand dort an.
  • Auch für ältere Damen, die gern noch mit dem Fahrrad unterwegs sein wollen, ist das Elektrofahrrad die richtige Entscheidung. Wenn sie aufgrund von körperlichen Einschränkungen keine lange Touren mit herkömmlichen Fahrrädern mehr machen können, ist das E-Bike eine gute Lösung.
  • Bei einem E-Bike oder einem Pedelec handelt es sich um eine umweltfreundliche Art der Mobilität, die die körperliche Betätigung auch trotz des eingesetzten Motors weiterhin fördert.
Grundsätzlich gibt es viele Gründe, warum eine Frau nicht einfach irgendein Elektrofahrrad nehmen sollte, sondern warum es besser ist, wenn sie ein spezielles E-Bike kauft.

Grundsätzlich gibt es viele Gründe, warum eine Frau nicht einfach irgendein Elektrofahrrad nehmen sollte, sondern warum es besser ist, wenn sie ein spezielles E-Bike kauft.(#03)

E-Bike für Frauen: Ein paar Modelle im Test

Hier ein paar aktuelle Elektro Modelle, die für Damen besonders geeignet sind. Vor allem weil die hier vorgestellten Elektroräder alle so genannte Tiefeinsteiger sind.

Jedes Modell im Einzelnen:

  • Centurion E-Fire Country F3500 (Modell 2018)
    Mit „sehr gut“ (1,5) getestet und das auch, weil dieses E-Bike extrem handlich ist. Es hat außerdem eine gute Geländetauglichkeit, einen kräftigen Antrieb und eine versenkbare Sattelstütze. Lediglich der Gepäckträger wurde von einigen Testern als wenig belastbar empfunden.
  • KTM Macina Sport 9 SI-CX5I Tief (Modell 2018)
    Mit „sehr gut“ (1,5) getestet, u. a. weil es einen kräftigen Antrieb und eine Komfortausstattung hat. Gut für Damen: die pannensichere Schwalbe-Bereifung. Minus: Der Spritzschützer wurde von einigen Testern als etwas zu kurz beurteilt.
  • Feldmeier Pedelec FE09 B Sport Eleven (Modell 2018)
    Mit „gut“ (1,6) bewertet, da vor allem der starke Motor und die sportive Fahrdynamik positiv aufgefallen sind. Gut für Damen: Die Ergonomie, die gute Schaltung und hervorragende Schaltperformance sowie ein breiter, angenehmer Einstieg. Minus laut einiger Tester: ein leichtes Rahmenflattern.
  • Corratec E-Power C29 Trekking CX Trapez (Modell 2018)
    Mit „gut“ (2,2) getestetes solides Touren-E-Bike mit sinnvollen Extras: tiefer Durchstieg, starker Motor, gute Bremsen. Von einigen Testern wurde es als Minus bewertet, dass die Federsattelstütze wenig wirkungsvoll sei und der Frontscheinwerfer zu schwach leuchten würde.
Natürlich muss sich eine Frau, die sich für ein Elektrofahrrad entscheidet, auch darüber im Klaren sein, dass es Nachteile geben könnte.

Natürlich muss sich eine Frau, die sich für ein Elektrofahrrad entscheidet, auch darüber im Klaren sein, dass es Nachteile geben könnte. (#04)

E-Bike-Technik: Tipps zum Akku und Motor

Natürlich muss sich eine Frau, die sich für ein Elektrofahrrad entscheidet, auch darüber im Klaren sein, dass es Nachteile geben könnte. Dazu kann unter anderem die Tatsache gehören, dass der Akku eines Elektrofahrrads regelmäßig aufgeladen werden muss, wodurch Stromkosten entstehen. Ebenso ist auch die Wartung bei einem Elektrofahrrad teurer als bei einem herkömmlichen Fahrrad.

Und dann gibt es gerade für Frauen noch diesen Punkt zu beachten: Aufgrund des integrierten Motors und des zu dem Fahrrad gehörenden Akkus besitzt das E-Bike ein höheres Gewicht als ein normales Fahrrad.

Der Motor für das Elektrofahrrad kann sowohl am Vorder- oder Hinterrad (Vorderradnabenmotor bzw. Hinterradnabenmotor) oder in der Mitte (Tretlagermotor) des E-Bikes angebracht sein. Bei der letztgenannten Position bringt das eine bessere Stabilität des Fahrrads. Je nach der Reichweite, die ein

Motor des E-Bikes hat, kann man über das Fahrrad Folgendes sagen:

  • Je größer die Reichweite desto längere Touren sind mit dem E-Bike möglich.
  • Die Reichweite gibt an, nach wie viel Kilometern der Akku erschöpft ist.
  • Der Elektromotor und der Akku führen aber auch dazu, dass ein Elektrofahrrad schwerer ist. Das ist für Damen, die mit dem E-Bike unterwegs sein wollen, manchmal ein Nachteil.
Je nach dem Anlass, für den das Elektrofahrrad in Aktion treten soll, ist für eine Frau auch ein E-Citybike oder ein E-Trekkingbike interessant.

Je nach dem Anlass, für den das Elektrofahrrad in Aktion treten soll, ist für eine Frau auch ein E-Citybike oder ein E-Trekkingbike interessant.(#05)

Interessant auch für Frauen: E-Trekkingbike

Je nach dem Anlass, für den das Elektrofahrrad in Aktion treten soll, ist für eine Frau auch ein E-Citybike oder ein E-Trekkingbike interessant.

Der Unterschied ist Folgender: Erstere Modelle sind eher für Touren in der Stadt geeignet, letztere auch für den Einsatz auf speziellem Untergrund wie zum Beispiel auf Waldwegen.

Darüber hinaus ist für den Kauf eines E-Fahrrads noch das zu sagen:

  • Schaltung: Mit der Schaltung passt sich das E-Bike an die jeweilige Steigung an.
  • Geschwindigkeit (maximal): Jedes E-Bike für Damen fährt höchstens 25 km/h, ohne dass sie dafür extra etwas tun muss.
  • Wenn die Fahrerin diese höchste Geschwindigkeitsstufe erreicht hat, dann fährt der Elektromotor seine Leistung herunter.

Aufgrund dieser Sperre für eine gedrosselte Geschwindigkeit ist es nicht notwenig, für das Pedelec einen Führerschein zu erwerben oder zu besitzen. Auch eine Kfz-Versicherung muss für ein E-Bike nicht abgeschlossen werden. Beim E-Bike gilt einfach: Draufsetzen und losfahren.

 


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Über Sabrina Müller

Sabrina Müller, geboren 1982 in Berlin, ist inzwischen Mutter von drei Kindern. Eigentlich wollte sie gar nicht so viele Kinder. Nachdem ihre erste Tochter jedoch wirklich pflegeleicht war, haben sich Sabrina und ihr Mann für weitere Kinder entschieden. Konnte ja keiner wissen, dass auf pflegeleicht nicht immer auch wieder pflegeleicht folgt. Nach der ersten Tochter folgten noch ein Mädchen und ein Junge. Ihre Rasselbande füllt Sabrinas Leben derzeit aus. Neben der Betreuung der Kinder engagiert sich Sabrina auch im Kindergarten und näht und bastelt gerne.

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