Testsieger Moutainbike: 6 Finalisten geben alles!

Testsieger Mountainbike: 6 hochwertige Bikes, die im Test voll überzeugen konnten. Hier lesen Sie, worauf es bei einem Mountainbike ankommt und was die Testsieger auszeichnet.

Fahrräder für einen optimalen Fahrspaß und für spannende Touren

Touren mit dem Mountainbike stellen ein besonderes Erlebnis dar. Wenn Sie damit steile Berge erklimmen, meistern Sie eine gewaltige sportliche Herausforderung. Eine rasante Downhill-Fahrt sorgt für jede Menge Adrenalin. Touren durch das Gelände bieten ein intensives Naturerlebnis, das noch lange im Gedächtnis bleibt. Um dabei einen hohen Komfort und eine gute Sicherheit zu genießen, ist es jedoch notwendig, ein hochwertiges Mountainbike zu kaufen – am besten einen Testsieger.

Die Auswahl fällt dabei jedoch nicht leicht. Es gibt unzählige Angebote, sodass Sie vielfältige Möglichkeiten vorfinden. Die einzelnen Angebote unterscheiden sich ganz grundsätzlich in ihrer Bauart. Auch hinsichtlich der Preisklasse gibt es eine sehr breite Spanne. Hinzu kommen unzählige technische Details, die Neulinge in diesem Bereich verwirren können. Das macht es nicht einfach, ein passendes Mountainbike für Ihre Aktivitäten auszuwählen. Um Ihnen dabei eine Hilfestellung zu geben, stellt dieser Artikel vor, auf welche Details Sie beim Kauf zu achten sollten. Darüber hinaus präsentiert er einige Testsieger, die in ihrer jeweiligen Kategorie besonders überzeugen konnten.

Wer ein neues Mountainbike kaufen will, wird mit vielen unterschiedlichen Bezeichnungen konfrontiert. Bei der Auswahl ist es daher nicht nur wichtig, darauf zu achten, welches der Fahrräder Testsieger wurde. (#01)

Wer ein neues Mountainbike kaufen will, wird mit vielen unterschiedlichen Bezeichnungen konfrontiert. Bei der Auswahl ist es daher nicht nur wichtig, darauf zu achten, welches der Fahrräder Testsieger wurde. (#01)

Mountainbikes in vielen verschiedenen Ausführungen

Wer ein neues Mountainbike kaufen will, wird mit vielen unterschiedlichen Bezeichnungen konfrontiert. Bei der Auswahl ist es daher nicht nur wichtig, darauf zu achten, welches der Fahrräder Testsieger wurde. Darüber hinaus ist es erforderlich, zu überprüfen, welches Bike sich für die eigenen Ansprüche eignet.

Ein All Mountain (AM) Mountainbike bietet sich für Fahrer an, die das Fahrrad für viele unterschiedliche Unternehmungen einsetzen möchten. Sie führen damit einfache Touren im Flachland durch, doch können Sie damit auch hohe Berge erklimmen und sich ins Gelände wagen. Komfort und Zuverlässigkeit stehen bei diesem Bike im Vordergrund.

Cross-Country-Mountainbikes sind hingegen in erster Linie für das Gelände bestimmt. Allerdings handelt es sich hierbei nicht um einen Spezialisten für schweres Gelände. Dieses Fahrrad ist vielmehr für unbefestigte Pfade konzipiert. Eines der Hauptaugenmerke bei diesen Produkten liegt auf einem geringen Gewicht.

Der Begriff Enduro steht für die meisten Menschen für eine bestimmte Motorrad-Art. Doch gibt es auch im Bereich der Mountainbikes Modelle, die als Enduro bezeichnet werden. Diese sind in der Regel vollgefedert und verfügen über einen langen Federweg. Die Reifen sind breit und grobstollig. Ein Enduro Bike eignet sich vorwiegend für Downhill-Fahrten, Sprünge und Drops. Doch weist es auch noch eine gewisse Tourentauglichkeit auf.

Sehr spezialisiert sind Dowhnhill-Mounatainbikes. Diese eignen sich ausschließlich für schnelle Abfahrten. Sie sind ausgesprochen robust, um der hohen Beanspruchung standzuhalten. Das führt jedoch zu einem erhöhten Gewicht. Diese Fahrräder eignen sich daher ausschließlich für sportliche Abfahrts-Wettbewerbe, bei denen die Fahrer den Berg nicht aus eigener Kraft erklimmen müssen.

Ein Freeride-Mountainbike bietet sich für sehr schweres Gelände an. Auch diese Modelle sind in erster Linie für Abfahrten vorgesehen, doch bieten sie sich auch für flaches Gelände und für Anstiege an. Wer ein Foto von einem Freeride- Mountainbike betrachtet, erkennt auf den ersten Blick, dass es sich hierbei um vollgefederte Modelle mit langem Federweg handelt. Daher eignen sie sich optimal für hohe Sprünge.

Darüber hinaus gibt es Race Mountainbikes. Diese sind in erster Linie auf hohe Geschwindigkeiten ausgelegt. Sie sind jedoch nicht allzu geländegängig. Bei Race Bikes steht ein geringes Gewicht im Mittelpunkt. Dabei gibt es Race Hardtails für eher einfache Strecken. Für anspruchsvolle Parcours eignen sich hingegen Race Fullys mit Vollfederung.

Ein weiterer Punkt beim Kauf Ihres Mountainbikes ist die passende Größe für die Felge.

Ein weiterer Punkt beim Kauf Ihres Mountainbikes ist die passende Größe für die Felge.(#02)

Die Größe der Felge: Wichtig für die Wendigkeit und für die Fahrstabilität

Ein weiterer Punkt beim Kauf Ihres Mountainbikes ist die passende Größe für die Felge. Traditionell beträgt der Durchmesser bei einem Mountainbike 26 Zoll. Doch schon seit der Jahrtausendwende kommen immer mehr Alternativen dazu auf den Markt. Insbesondere die sogenannten Twentyniner weisen einen großen Unterschied zu den herkömmlichen Mountainbikes auf. Hierbei hat die Felge einen Durchmesser von 29 Zoll. Auf Touren bieten diese Fahrräder den Vorteil, dass der Rollwiderstand geringer ist. Außerdem machen es die größeren Räder einfacher, Hindernisse zu überwinden. Nachteile stellen hingegen das höhere Gewicht und die reduzierte Wendigkeit dar.

Das Rahmenmaterial: Wichtig für die Qualität

Das Rahmenmaterial spielt eine entscheidende Rolle im Test. Dieses sollte leicht und dennoch sehr robust sein. Früher kam hierfür Stahl zum Einsatz. Aufgrund des hohen Gewichts spielt dieser Werkstoff mittlerweile jedoch kaum eine Rolle mehr. Häufig findet das Leichtmetall Aluminium Verwendung. Viele Testsieger nutzen jedoch als Rahmenmaterial Carbon. Carbon ist die Bezeichnung für einen kohlenstofffaserverstärkten Kunststoff. Dieses Material ist ausgesprochen leicht, aber dennoch sehr stabil. Der Nachteil von Carbon besteht darin, dass dieses Material recht teuer ist.

Auch die Federung spielt eine wichtige Rolle. Sie können sich dabei für Hardtails oder für Fullys entscheiden.

Auch die Federung spielt eine wichtige Rolle. Sie können sich dabei für Hardtails oder für Fullys entscheiden. (#03)

Die Federung: Hardtails oder Fullys

Auch die Federung spielt eine wichtige Rolle. Sie können sich dabei für Hardtails oder für Fullys entscheiden. Hardtails haben einen starren Rahmen. Lediglich die Gabel ist hierbei gefedert. Fullys verfügen hingegen über eine Vollfederung. Das bringt insbesondere bei Sprüngen und in schwierigem Gelände deutlich mehr Komfort mit sich. Allerdings sind diese Modelle nicht nur schwerer, sondern auch teurer als ein Hardtail mit entsprechender Ausstattung.

Das Gewicht: Ein entscheidender Faktor

Mountainbikes weisen große Gewichtsunterschiede auf. Bei reinen Downhill Bikes spielt dieser Faktor zwar keine große Rolle. Bei längeren Fahrten und insbesondere bei steilen Anstiegen spüren Sie jedoch jedes einzelne Gramm. Daher spielt es eine wichtige Rolle, wie schwer das Fahrrad ist.

Die Schaltung der Mountainbikes

Das Schaltwerk bestimmt die Übersetzung und ist daher entscheidend für den Vortrieb. Ältere Modelle verwendeten eine Kassette mit sechs oder sieben Zahnrädern, während vorne drei verschiedene Kettenblätter zum Einsatz kamen. Allerdings geht der Trend im Moment dazu, die Hecks der Mountainbikes immer kürzer zu gestalten. Daher bleibt kein Platz mehr für den Umwerfer, sodass immer häufiger ein Einfach-Antrieb zum Einsatz kommt. Dafür werden die hinteren Kassetten immer größer. Hier zählen bereits 11 Gänge zum Standard.

Das Schaltwerk bestimmt die Übersetzung und ist daher entscheidend für den Vortrieb. (#04)

Das Schaltwerk bestimmt die Übersetzung und ist daher entscheidend für den Vortrieb. (#04)

Die Reifen: Ein oft unterschätztes Detail

Die Reifen sind ein häufig unterschätztes Detail. Doch haben sie einen großen Einfluss auf die Fahrstabilität und damit auf die Sicherheit. Manche Anbieter sparen in diesem Bereich an Qualität. Das macht es direkt nach dem Kauf notwendig, die Reifen zu wechseln. Dadurch steigen die Gesamtkosten an. Deshalb ist es empfehlenswert, auf eine hohe Reifenqualität zu achten.

Testsieger Mountainbike: Eine Frage des Preises

Bei der Bewertung der Mountainbikes ist es wichtig, zu beachten, dass es hierbei enorme Preisunterschiede gibt. Billig-Mountainbikes sind bereits für deutlich unter 1.000 Euro zu haben. Einsteigermodelle für sportliche Fahrer kosten jedoch bereits zwischen 1.000 und 1.500 Euro. Nach oben hin sind kaum Grenzen gesetzt. Profi-Bikes für ambitionierte Sportler haben manchmal sogar einen Preis von über 10.000 Euro. Daran wird bereits klar, dass es dabei starke Qualitätsunterschiede gibt. Wenn man den Testsieger bestimmen will, ist es daher sehr wichtig, die entsprechende Preiskategorie im Auge zu behalten.

Das Mountainbike auf einem Foto anzuschauen oder die technischen Details zu studieren, kann nur einen ersten Anhaltspunkt liefern. Um den Testsieger zu bestimmen, ist es wichtig, das Fahrrad in der Praxis zu testen.

Das Mountainbike auf einem Foto anzuschauen oder die technischen Details zu studieren, kann nur einen ersten Anhaltspunkt liefern. Um den Testsieger zu bestimmen, ist es wichtig, das Fahrrad in der Praxis zu testen. (#05)

Praxistest für die Bewertung unverzichtbar

Das Mountainbike auf einem Foto anzuschauen oder die technischen Details zu studieren, kann nur einen ersten Anhaltspunkt liefern. Um den Testsieger zu bestimmen, ist es wichtig, das Fahrrad in der Praxis zu testen. Nur so erkennt man, wie die einzelnen Bestandteile zusammenarbeiten und welches Gesamtbild sich für die Fahrt auf der Straße und im Gelände ergibt. Daher wird hierbei auf die Testergebnisse bekannter Fachzeitschriften wie Bike oder Mountainbike verwiesen. Hierbei haben die Tester die Fahrräder nicht nur auf einem Foto kennengelernt, sondern intensiv ausprobiert.

Testsieger Mountainbike: 6 Fahrräder, die in ihrer Kategorie überzeugen konnten

Im letzten Abschnitt sollen nun sechs Fahrräder vorgestellt werden, die im Test besonders gut abgeschnitten habe. Dabei handelt es sich um die Testsieger und um weitere Modelle, die mit einer guten Platzierung glänzen konnten.

Das Bike-Magazin testete im September 2018 verschiedene Hardtail-Mountainbikes. Das beste Ergebnis erzielte dabei das Radon Jealous AL 8.0. Mit einem Preis von 1.299 Euro zählt es noch zu den Einsteigermodellen. Gründe für die Bewertung waren die gute Geometrie des Aluminium-Rahmens, die leichte Bauweise und die gute Bereifung.

Den zweiten Platz in diesem Test erzielte Rose Psycho Path 2. Dieses ist mit einen Kaufpreis von 2.249 zwar deutlich teurer, doch bietet es eine für diesen Preis sehr hochwertige Ausstattung.

Das Mountainbike-Magazin führte 2018 einen speziellen Test für Highend-Fullys durch. Den ersten Platz belegte dabei das Scott Spark RC 900 SL. Dieses hat zwar einen stolzen Preis von 9.999 Euro, doch bietet es dafür eine herausragende Qualität in allen Bereichen. Den zweiten Platz belegte das mit 5.599 Euro deutlich günstigere Canyon Lux CF SLX 9.0 Pro Race. Dieses konnte insbesondere durch sein gutes Preis-Leistungsverhältnis überzeugen.

Einen speziellen Praxistest für Enduros führte das Bike-Magazin durch. Hierbei konnten sich das Trek Remedy 9.7 und auf dem zweiten Platz das Votec VM Pro durchsetzen.


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Über Sabrina Müller

Sabrina Müller, geboren 1982 in Berlin, ist inzwischen Mutter von drei Kindern. Eigentlich wollte sie gar nicht so viele Kinder. Nachdem ihre erste Tochter jedoch wirklich pflegeleicht war, haben sich Sabrina und ihr Mann für weitere Kinder entschieden. Konnte ja keiner wissen, dass auf pflegeleicht nicht immer auch wieder pflegeleicht folgt. Nach der ersten Tochter folgten noch ein Mädchen und ein Junge. Ihre Rasselbande füllt Sabrinas Leben derzeit aus. Neben der Betreuung der Kinder engagiert sich Sabrina auch im Kindergarten und näht und bastelt gerne.

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